Inspirationen

gutes Denken = Gutes denken

Tagein, tagaus prasseln Informationen auf uns ein. Ob in klassischen Medien oder sozialen Netzwerken. Viele dieser Informationen sind destruktiv und wirken sich negativ auf unsere Stimmungslage aus. 

espressoul schenkt dir jede Woche positive Inspirationen. Gedichte, Rezepte, Geschichten, Übungen. be the best YOU!

Starke Schwächen

Die meisten Menschen sehen Schwächen als etwas Negatives. Bei genauerem Hinsehen können sich aber Schwächen als Stärken entpuppen.

Langsamkeit zum Beispiel wird oft als Schwäche empfunden. Tatsächlich sind Menschen, die langsam sind, aber oft präziser und gewissenhafter.

Wer sich in Smalltalk-Situationen nicht wohlfühlt, ist oftmals ein guter Zuhörer und ein perfekter Partner für tiefgründige Gespräche.

Auch eine Entscheidungsschwäche hat ihre Stärken: Solche Menschen lassen sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen und sind meist sehr geduldig. 

Skeptische Menschen hinterfragen sehr viel und informieren sich umfassend. Sie treffen keine leichtfertigen Entscheidungen.

Auch Direktheit wird häufig als Schwäche empfunden, steht aber auch für Authentizität, Ehrlichkeit und Klarheit in der Kommunikation.

Was sind deine starken Schwächen?

Umgang mit der Angst

Ein Krieg in Europa. In einem Land, das weniger als 1.000 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt liegt. Die Menschen in der Ukraine haben ganz unmittelbare Todesangst, aber auch hierzulande empfinden viele Menschen Furcht vor einem Krieg, der unser Leben definitiv verändern wird. 

Die Angst vor steigenden Lebensmittel- und Energiepreisen ist konkret und für nicht wenige Menschen wirtschaftlich durchaus existentiell. Die Angst vor einer Ausweitung des Krieges ist (noch) weniger konkret, wirkt aber dennoch sehr massiv auf uns ein. Hinzu kommt, dass unsere Gesellschaft in zwei Jahren Pandemie ohnehin auf eine harte psychische Belastungsprobe gestellt wurde. Wie kannst du also mit Ängsten umgehen und deine psychische Gesundheit auch in diesen Zeiten erhalten?

  1. Reduziere deinen Medienkonsum. Wenn du dich den ganzen Tag in sozialen Netzwerken oder anderen Medien mit dem Krieg in der Ukraine beschäftigst, wird es für dein Gehirn umso schwerer, zur Ruhe zu kommen. Informiere dich - z.B. ein Mal täglich, aber beschäftige dich viel mit positiven Dingen.
  2. Tu etwas Gutes für dich. Ob Musik, die du magst... ein herrlich duftendes Bad... Meditationen... Aktivitäten in der Natur... oder auch Essen bei Kerzenschein... Genieße schöne Momente mit all deinen Sinnen. Ganz bewusst, im Hier und Jetzt. 
  3. Werde aktiv und helfe Anderen. In zahlreichen Städten gibt es Hilfsaktionen für die Ukraine. Sei es das Sammeln von Sachspenden, das Organisieren von Unterkünften, oder, oder, oder. Statt passiv zu leiden kannst du aktiv Gutes tun. Das hilft dir selbst und anderen Menschen.

Wenn es dir akut schlecht geht, findest du hier Hilfe:

  • Telefonseelsorge 
    0800 111 0 111
    0800 111 0 222
    116 123
  • Nummer gegen Kummer (für Kinder & Jugendliche)
    116 117
  • Nummer gegen Kummer (für Eltern)
    0800 111 0 550

Gib nicht auf!

Wie lernen Kleinkinder laufen? Sie probieren es... fallen hin... stehen wieder auf und probieren es erneut... fallen wieder hin... stehen wieder auf... bis es irgendwann klappt.

Und wir Erwachsenen? Probieren etwas Neues aus... und ganz häufig geben wir nach dem ersten Versuch auf. Dabei steckt die Kraft der Hartnäckigkeit in uns, denn sonst würden wir immer noch krabbeln und nicht laufen.

Erinnere dich an deine Kräfte, wenn du etwas Neues anfängst. Erlaube dir zu scheitern und gib nicht vorschnell auf.

Hab Geduld...

Der Sand fließt nicht schneller durch eine Sanduhr, nur weil wir sie heftig schütteln. Dinge brauchen ihre Zeit, Menschen brauchen ihre Zeit. 

Mit Ungeduld erreicht man nur eines: Weniger Zeit! Menschen, die hektisch durchs Leben eilen, verbreiten zwar eine ungeheure Unruhe, aber sie erreichen zumeist weniger als Menschen, die geduldig sind. Mal ganz abgesehen davon, dass Ungeduld und Hektik krankmachende Stressfaktoren sind. Der Liedermacher Mario Hené schrieb in seinem Lied "Träumer":

Nimm dir Zeit
Lass den Augenblick regieren
Hab Geduld
Und du wirst keine Zeit verlieren

Du bist gut so wie du bist

Jeder von uns ist einzigartig, individuell, anders - mit Stärken und Schwächen. Und das ist auch gut so.
Wo Licht ist, ist auch Schatten - so heißt es. Dies gilt aber auch umgekehrt: Wo Schatten ist, muss auch Licht sein. 
Vermeintliche Schwächen oder negative Seiten unserer Persönlichkeit haben immer auch ihre positiven Aspekte. Nimm dich an, wie du bist. Mit allem, was zu dir gehört. Denn du bist gut so... wie du bist.

Lecker...

Erinnerst du dich noch an dein Lieblingsessen als Kind? Etwas, worauf du dich jedes Mal so richtig gefreut hast?

Tu dir doch mal etwas Gutes und koche es nach. Schließe deine Augen und genieße den Geschmack deiner Kindheit.

Negative Glaubenssätze positiv umformulieren (1)

- Ich muss perfekt sein.
+ Ich mache keine Fehler, ich sammle Erfahrungen. 

- Ich kann es nicht.
+ Ich kann es noch nicht.

- Ich muss stark sein.
+ Ich darf Schwäche zulassen. Niemand ist immer stark.

Negative Glaubenssätze positiv umformulieren (2)

- Ich muss beliebt sein, andere müssen mich mögen.
+ Ich muss es nicht allen recht machen. 

- Ich darf nicht nicht "nein" sagen.
+ Ich achte auf meine Grenzen und Bedürfnisse.

- Ich bin nicht gut genug.
+ Ich bin authentisch und gebe mein bestes.

Nase frei - mit Schwarzkümmel

Schwarzkümmel in ein kleines Baumwoll-Säckchen oder Baumwoll-Taschentuch geben (gut zubinden). Bei verstopfter Nase etwas reiben oder - noch besser - auf ein Brettchen oder Tisch "schlagen/stampfen" und die dabei entweichenden ätherischen Öle einatmen. Riecht gut und hilft... und lässt sich auch gut in der (Hosen-)Tasche mit nehmen.

Mit freundlicher Genehmigung von Petra Hauser (Phytotherapeutin)

Trag deine Träume in die Wirklichkeit

Träume, Wünsche und Ziele geben unserem Leben mehr Sinn. Wir funktionieren nicht nur in unserem Alltag, sondern es gibt ein "Warum", das uns trägt und motiviert.
 
Zitat Überschrift: Mario Hené aus dem Lied "Bleib so frei"

Jetzt. Genau jetzt.

Wie viele Menschen verharren in der Vergangenheit. Denken wehmütig daran, wie es früher war. Andere wiederum leben gedanklich in der Zukunft. Und so verpassen diese Menschen ihre einzig wahre Wirklichkeit, ihr Leben. Denn Leben findet immer genau JETZT statt. In diesem Moment!  Pythagoras schrieb einst:

Das Gestern ist fort, 
das Morgen noch nicht da.
Also lebe heute.

Nur nicht aufregen! (1)

Wenn du merkst, dass dich etwas oder jemand aufregt und du dabei bist, deine Contenance zu verlieren, dann gibt es eine ebenso einfache wie wirksame Methode aus der Verhaltenstherapie:

Habe immer ein Gummiband am Handgelenk. Wenn du merkst, dass du gleich "explodierst" dann ziehe einmal kräftig daran und lasse es auf die Haut zurück schnellen. Der Schmerz wird dich erstmal ablenken.

Fortsetzung am 16.01.2022

Nur nicht aufregen! (2)

Nachdem du abgelenkt bist, kannst du das tun, was der Volksmund seit Jahrhunderten sagt: "Erstmal tief durchatmen"... oder "bis Zehn zählen". Wichtig ist, erst einmal zur Ruhe zu kommen und etwas Zeit bis zu deiner Reaktion zu gewinnen.

Dann stelle dir einfach die Frage: "Ist das, worüber ich mich gerade aufrege in einem Jahr noch wichtig?" In den meisten Fällen wird die Antwort "nein" lauten... Wir geraten in Aufregung über Dinge, die zwar im Moment ärgerlich sind, aber letztlich die Aufregung nicht wert sind. Wie wäre es stattdessen mit einem Lächeln? 

Fortsetzung vom 16.01.2022

Wer will, 
ist dem nicht alles möglich?

Warum schaffen manche Menschen Außergewöhnliches? Warum wachsen manche Menschen an ihren Aufgaben? Wachsen geradezu über sich hinaus? 

Die Antwort ist einfach: Weil sie es wollen und fest entschlossen sind! 

Dazu gehört eine gute Selbstwahrnehmung. Das Wissen um die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse. Und vor allem: Der feste Willen, etwas zu erreichen, was einem wichtig ist. Ohne diesen Willen geht es nicht.

Zitat Überschrift: Johann Wolfgang von Goethe

Hätte... sollte... würde...

...oder einfach mal etwas machen. Vielleicht auch etwas Neues, dass du noch nie gemacht hast. 

Nimm einfach mal eine andere Strecke zur Schule oder Arbeit. Probiere ein Essen, das du zuvor noch nie gegessen hast. Lass heute Abend mal den Fernseher, bzw. das Smartphone oder Tablet ausgeschaltet. 

Alltagstrott und Routinen sorgen nicht für neue Impulse in deinem Gehirn, aber jede Veränderung gibt deinem Alltag neuen Schwung und sorgt für Frische und Lebendigkeit. Lass heute doch mal etwas Neues in dein Leben.

Bedeutend

Wenn du dir bewusst machst,
was dir in deinem Leben
wirklich wichtig ist,
dann wird du erkennen,
wie vielen Dingen 
du gar keine Bedeutung schenken brauchst.

Mit freundlicher Genehmigung der Autorin
Gisela Rieger / www.gisela-rieger.de

Hurra, endlich Montag!

Es gibt keine schlechten Tage. Es sind unsere Gedanken, die sie dazu machen. Und wenn wir denken, dass Montage ganz furchtbar sind - dann werden sie es oft auch.

Oder wir halten es mit Mark Twain, der einst schrieb:
"Gib jedem Tag die Chance,
der schönste Deine Lebens zu werden."
und das schließt auch einen Montag ausdrücklich ein. Also in diesem Sinne: Hab einfach mal einen richtig schönen Montag! 

Let the music play

Welche Art von Musik magst du ganz besonders? Welche Musik versetzt dich in eine positive Stimmung oder berührt dich? Welche Musik gibt dir das Gefühl, das alles gut ist?

Genieße diesen Sonntag doch einmal ganz bewusst genau solche Musik... und spüre wie sich ihre Energie in deinem Körper ausbreitet.

Jahresrückblick 2022

Das neue Jahr ist gerade eine Woche alt und das ist genau der richtige Moment, um für schöne Erinnerungen zu sorgen. 

Schreibe Dir jede Woche auf einen Zettel, was in den vergangenen Tagen besonders schön oder berührend war. Falte den Zettel und bewahre ihn in einem Behälter auf. 
Silvester hast du dann 52 Erinnerungen an ein wundervolles 2022.

Entspannungsatmung

Atme tief in deinen Bauch ein.
Halte genau so lange die Luft an, wie du eingeatmet hast.
Atme bewusst genau so lange aus.

Dein Körper wird durch das Luftanhalten in eine Pause versetzt und er wird automatisch ruhiger, entspannter.
Wiederhole diese Atmung mehrmals hintereinander und versuche die Zeit des Einatmens, Luftanhaltens und Ausatmens jeweisl zu verlängern.

Gelassenheit, Mut, Weisheit

Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann, 
den Mut, Dinge zu ändern die ich ändern kann
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

In diesen als "Gelassenheitsgebet" bekannt gewordenen Zeilen steckt mehr Weisheit als in manchen Ratgeber-Buch mit vielen hundert Seiten. Denn allein, wenn es dir gelingt, die erste Zeile umzusetzen (dich also nicht über Dinge zu ändern, die ohnehin nicht zu ändern sind), wird sich deine Lebensqualität und Lebensfreude deutlich verbessern. Probiere das doch heute einfach  mal aus.

Die Urheberschaft für dieses Gebet galt lange als unklar. Inzwischen geht man davon aus, dass der amerikanische Theologe Reinhold Niebuhr diese Zeilen als Erster verfasste.

Bleib so frei

Lachen wie ein Kind,
auf Bäume klettern,
durch Pfützen laufen,
neugierig bleiben,
einfach Spaß haben...

...etwas kindliche Lebensfreude tut auch uns Erwachsenen gut und hält jung. Geistig und körperlich. Also sei doch heute mal einfach etwas "kindisch".

Sei SMART

Hast du für das neue Jahr gute Vorsätze? Hast du dir Ziele gesetzt? Dann beachte unbedingt die SMART-Kriterien, die aus einem unbestimmten Wunsch ein konkretes Ziel machen. Ein Ziel muss nämlich

S - spezifisch
M - messbar
A - aktiv erreichbar
R - realistisch
T - terminiert 

sein. Nur wenn alle diese Punkte erfüllt sind, handelt es sich um ein erreichbares, konkretes Ziel. Viele Menschen sind enttäuscht, wenn sie Ziele nicht erreichen. Ganz oft liegt es eben genau daran: Dass es nämlich gar keine Ziele sind.

Die SMART-Kriterien für Ziele stammen ursprünglich aus dem Projektmanagement, werden aber seit einigen Jahren auch in der Psychotherapie genutzt.

Dankbarkeit

Francis Bacon, der ein höchst bemerkenswertes Leben als Staatsmann und Philosoph geführt hat, schrieb in einem seiner Werke:

Nicht die Glücklichen sind dankbar
Es sind die Dankbaren, die glücklich sind

Und tatsächlich gibt es jeden Tag Anlass, dankbar zu sein. Gesundheit, ein Dach über dem Kopf, genug zu essen... all das sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern gute Gründe für Dankbarkeit. Genauso ist es mit dem Lächeln eines lieben Menschen, der Blüte am Wegesrand...

Notiere dir doch in den nächsten Wochen jeden Abend einmal fünf Dinge oder Situationen, für die du an diesem Tag dankbar bist. Wenn du das einige Zeit regelmäßig machst, wird sich deine innere Haltung verändern - hin zu mehr Dankbarkeit und damit hin zu mehr Glück.

Das neue Jahr

Das neue Jahr sieht mich freundlich an, 
und ich lasse das alte mit seinem Sonnenschein und Wolken ruhig hinter mir.
 
Johann Wolfgang von Goethe

Herzlich willkommen in 2022

Die Kunst des LASSENS...

EINLASSEN auf das Leben
ZULASSEN, was der Tag bringt
UNTERLASSEN, was krank macht
NACHLASSEN, was zu anstrengend ist
WEGLASSEN, was unnötig ist
FREILASSEN, was eingesperrt ist
VERLASSEN, was behindert
ERLASSEN von Schuld
SEINLASSEN, was nicht gut tut
ENTLASSEN von falschen Freunden
BELASSEN, was glücklich macht
LOSLASSEN, um frei zu sein für ein glückliches, erfülltes Leben

Mit freundlicher Genehmigung der Autorin
Gisela Rieger / www.gisela-rieger.de

Weniger, aber besser

"Weniger, aber besser" - das war das Credo des deutschen Industriedesigners Dieter Rams. 

"Weniger, aber besser" kann nicht nur im Design, sondern in allen Lebenslagen extrem hilfreich sein, um mit dem selben Kraftaufwand mehr zu erreichen. Indem man nicht an vielen Themen arbeitet, sondern sich fokussiert. Auf das Wesentliche. Indem man seine Energie gezielt einsetzt, weil sie nur dann ihre volle Wirkung entfaltet.

Buchtipp: "Essentialismus" von Greg McKeown, ISBN: 9783962570378

Plus eins minus zwei

Eine schöne Idee für das neue Jahr: Befreie dein Leben von allzuviel überflüssigen Ballast. Ganz einfach umzusetzen, allerdings erfordert die "Plus ein minus zwei"-Formel Konsequenz.

Wann immer du etwas Neues anschaffst, trenne dich von zwei alten Dingen. Diese Methode sollte innerhalb der gleichen Warengruppe bleiben. Wenn du z.B. ein Paar neue Schuhe kaufst, musst du zeitgleich zwei alte Paar Schuhe entsorgen, spenden, verschenken. Auf diese Weise reicherst du dein Leben nicht um Unnötiges an. 

Dein Herz als dein Kompass

Vor einigen Tagen lief im Fernsehen eine Tatort-Folge, die wie kaum eine andere polarisiert hat. Vom "schlechtesten Tatort aller Zeiten" bis zu "grandios" reichten die Reaktionen. 

Im Abspann gab es jedoch ein kleines Juwel zu sehen (und zu hören): Den Song "Kompass" von Udo Lindenberg! Er erinnert uns daran, viel mehr auf unser Herz, unser Bauchgefühl zu hören... 

Hier geht es zum Video.

Der Liebesbrief an dich selbst

Tu deiner Seele heute doch einmal etwas besonders Gutes... und schreibe dir selbst einen Liebesbrief.

Öffne dein Herz

Der Tag heute ist sehr gut geeignet für eine Meditation. Stell dir vor du atmest Licht in dein Herz und du lässt es mit jedem Atemzug mehr und mehr erblühen. Es öffnet sich wie eine Rose und du lässt Liebe hineinströmen. 

Nach der Meditation kannst du dir folgende Fragen stellen:

- Was lässt mein Herz strahlen?
- Was mache ich gerne?
- Welche Herzenswünsche habe ich?
- Was macht mir Freude?
- Was ist meine Herzensangelegenheit?

Sinn

Ich kann nie wissen, 
ob manches besser wird,
wenn es anders wird.

Doch sicherlich
muss manches anders werden,
wenn es besser werden soll.

Mit freundlicher Genehmigung der Autorin:
Gisela Rieger / www.gisela-rieger.de

Zeit des Genießens

Der italienische Schriftsteller Giovanni Boccaccio (1313-1375) schrieb einst:

Es ist besser Genossenes zu bereuen
als zu bereuen, dass man nichts genossen hat.

Nimm dir Zeit für Genuss. Nicht nur zur Weihnachtszeit, wo der Genuss ja meist in Form von Gebäck und anderen kulinarischen Köstlichkeiten daherkommt. Frage dich auch im Alltag, was dir gut tut und was dir Genuss bereitet.

Was macht mich glücklich?
Was tut mir gut?
Was brauche ich in diesem Moment?

Wir wünschen dir genussvolle, entspannte und inspirierende Weihnachtstage.

Dein wertvollstes
Weihnachtsgeschenk

Wenn du auf das Jahr zurückschaust, dann gibt es vermutlich Dinge oder Menschen, für die du nicht genug Zeit hattest. 
Oder... dir nicht genug Zeit genommen hast.

Du kannst noch so viele teure Geschenke machen, das Wertvollste, was du verschenken kannst... ist deine Zeit.

Schenke dir selbst Zeit für Dinge, die dir wichtig sind und die dich mit Freude erfüllen. Schenke anderen Menschen Zeit mit Dir. Ungeteilte Zeit. Für die wirklich wertvollen Momente.

Kardamom -
lässt die Seele lächeln

Kardamom wird hier meist für die Weihnachtsbäckerei genutzt. In arabischen Ländern kommt ein klein wenig von ihm als Zeichen der Gastfreundschaft frisch gemahlen bzw. gemörsert in den Kaffee (geht auch gut in Tee oder als Tee). In der indischen Küche wird er auch für den Nachtisch verwendet.

Er gilt als die Königin der Gewürze, hilft bei der Verdauung und lässt durch seinen unvergleichlichen Duft (er ist auch gut zum Räuchern!) sogar noch die Seele lächeln... Einfach mal ausprobieren und eine kurze Auszeit nehmen und in Gedanken in die Wärme seiner Herkunftsländer reisen...

(C) Petra Hauser, Phytotherapeutin

Nichts. Absolut nichts.

Gerade in der Vorweihnachtszeit neigen wir dazu, immer in Bewegung zu sein und jede Minute zu verplanen.

Nimm dir doch heute einmal ganz bewusst Zeit für Langeweile und setze dich fünf Minuten in einen Sessel oder auf die Couch. Und dann tust du... nichts. Absolut gar nichts. 

Die längste Nacht des Jahres

Die Rauhnächte gelten unter anderem als Zeit, in der wir unsere Wünsche aussprechen können. Am 21. Dezember ist die Thomasnacht - die längste Nacht des Jahres. Schreibe heute dreizehn Wünsche oder Ziele für das neue Jahr auf. Nutze für jeden Wunsch einen eigenen Zettel. 

Falte jeden Zettel, so dass du nicht mehr erkennen kannst, was darauf steht. Du kannst die Zettel in deiner persönlichen Schatzkiste aufbewahren. 

In jeder Rauhnacht (vom 25. Dezember bis zum 6. Januar) ziehst du einen Zettel und verbrennst ihn, ohne vorher nochmal hineingeschaut zu haben. Nach den zwölf Rauhnächten bleibt ein Wunsch übrig. De zwölf verbrannten Wünsche -so sagt man- werden dir erfüllt, für die Erfüllung des dreizehnten Wunsches bist du selbst zuständig.

Das Foto entstand am 21.12.2020 am Ostseestrand von Zingst

Der Wechsel allein 
ist das Beständige

Leben war Veränderung, ist Veränderung und wird immer Veränderung sein. Dennoch versuchen wir oft Zustände anzustreben, die möglichst lange (vielleicht sogar "für immer") anhalten sollen. 

Aber nichts währt ewig. Und auch schmerzhafte Veränderungen bringen oft Positives mit sich. Nicht selten wird es sogar besser und schöner, als es vorher war. Es ist wie bei einer Raupe: Als sie dachte ihr Leben sei vorbei…wurde sie ein wunderschöner Schmetterling. Also schau dir doch in dieser Woche einmal ganz bewusst deine Raupen-Schmetterlings-Momente an. 

Zitat: 
Arthur Schopenhauer

Die zerbrochene Schüssel

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei grosse Schüsseln hatte, die von den Enden der Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau, war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb gefüllt. Zwei Jahre lang geschah dies täglich: Die alte Frau brachte immer nur eine und eine halbe Schüssel Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.

Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau: „Ich schäme mich so, wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg bis zu deinem Haus immer Wasser läuft.“ Die alte Frau lächelte und sprach: „Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?“- „Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun giesst du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen.“ „Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.“

Mit freundlicher Genehmigung der Autorin: 
Sandy Taikyu Kuhn Shimu / www.taikyu.ch

Der Unterschied

Der Unterschied zwischen dem kleinen und dem großen Glück liegt meist im Maße der Liebe und der Dankbarkeit.

Mit freundlicher Genehmigung der Autorin Gisela Rieger.
www.gisela-rieger.de

Nimm dir Zeit für dich

Unser Alltag ist voller Termine, Anforderungen und Verpflichtungen. Wir rasen durchs Leben und unsere Wünsche und Bedürfnisse bleiben dabei auf der Strecke.

Der Wunsch nach Entschleunigung und Zeit für sich wird immer größer. Ein erster Schritt um zu Entschleunigen ist dich selbst wahrzunehmen.  Fang doch einfach mal an, egal ob du stehst, liegst oder sitzt ganz bewusst in deinen Körper hinein zu spüren. Wie fühlen sich deine Füße an? Berühren sie den Boden? Ist dein Körpergewicht auf beiden Füßen verteilt, oder eher auf den Zehenspitzen? Auf den Fersen? Wie fühlt sich dein Rücken an? Deine Arme und Beine? Wichtig! Nicht bewerten, nur wahrnehmen. Mit dieser kleinen Übung fängst du an, dir etwas Zeit für dich zu nehmen und lernst deinen Körper besser kennen. 

Leben ist wie eine Kamera

Fokussiere dIch auf das Wesentliche
Suche die beste Perspektive
Halte die schönen Momente fest
Entwickle das Negative
...und wenn das nicht funktioniert:
Mach eine neue Aufnahme 

Wachholder - Muntermacher zum Jahresende

Wachholder hilft nicht nur als Gewürz, Wachholderbeeren können angequetscht auch gut als Tee getrunken werden oder zusammen mit Wachholdernadeln geräuchert werden, sei es auf (Räucher-)kohle oder einem Stövchen... gerade beim "Jahresendspurt" kann er neue Kraft und neue "Lebensgeister" wecken... einfach mal ausprobieren und genießen...

Wachholdertee: 
1 TL getrocknete, gequetschte Wachholderbeeren mit 250ml heißem Wasser übergießen, nach Geschmack Zimt und Ingwer dazu geben, 5 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Nicht mehr als 1 Tasse pro Tag trinken.

(C) Petra Hauser (Phytotherapeutin)

Du musst das Leben 
nicht verstehn

Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.

(Rainer Maria Rilke)

Die Dusch-Meditation

Für diese kleine morgendliche Entspannung brauchst du nicht einmal 60 Sekunden!

Gehe einfach unter der Dusche nacheinander für jeweils 10 Sekunden alle Sinne durch:

Was fühlst du? Wie läuft das Wasser über deinen Körper? Welche Temperatur hat es?

Was riechst du? Vermutlich ist noch ein Dufthauch vom Shampoo oder Duschgel da, aber wonach riecht es eigentlich genau?

Was schmeckst du? Ja, auch Wasser schmeckt... Je häufiger du diese kleine Übung machst, um so mehr Nuancen schmeckst du.

Was siehst Du? Fokussiere dich auf einen Wasserstrahl oder darauf, wie das Wasser z.B. über diene Hände fließt.

Was hörst du? Rauscht das Wasser. plätschert es oder prasselt es?

Wenn du diese Übung regelmäßig durchführst, verändert sich deine sinnliche Wahrnehmung. Du bist mehr im Jetzt und nimmst deine Umgebung bewusster wahr. 

Adventsrezept: Stollenkonfekt

125 g weiche Butter
75 g Puderzucker
1 Prise Salz
150 g Quark (Fettgehalt 20%)
300 g Weizenmehl
2 Tl Zimt
2 Tl Backpulver
¼ Tl Tonkapaste
150 g gehackte Mandeln
200 g gehobeltes Marzipan
100 g Rosinen (über Nacht in 70 ml Rum eingelegt)
Schalenabrieb einer halben Biozitrone

Für das Finish:
250 g Butter
250 g Puderzucker

Butter, Zucker, Salz, Tonkapaste  cremig rühren. Quark und die Zitronenschale unterrühren. Mehl, Backpulver und Zimt ebenfalls unterrühren. Den Teig mit den Mandeln, Marzipan und Rumrosinen verfeinern.

Mit einem Löffel kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und bei 180 Grad Umluft ca. 13-15 Minuten backen.

Nach dem Backen das Konfekt in zerlassene Butter tauchen und in Puderzucker wälzen.

Hast du heute schon gelächelt?

Ein Lächeln... kostet nichts und bringt ganz viel. Denn wenn du lächelst, dann ist das mehr als nur die Aktivität einiger Gesichtsmuskeln. Beim Lächeln wird das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet und gleichzeitig wird die Produktion von Stresshormonen wie Adrenalin gebremst.

Wenn wir glücklich sind... lächeln wir. Ganz automatisch, weil das Gehirn Signale an die Muskeln im Gesicht schickt! Umgekehrt funktioniert das allerdings auch: Durch ein Lächeln senden die Muskeln das Signal an das Gehirn, dass wir glücklich sind... und das Gehirn reguliert die entsprechenden Hormone.

Und das Allerschönste daran: Lächeln ist ansteckend. Wenn du lächelst tust du nicht nur dir selbst etwas Gutes, sondern auch anderen Menschen. 

Du bist heute das, 
was Du gestern gedacht hast 

Wie schon viele Gelehrte hat sich auch Martin Luther mit der Kraft der Gedanken beschäftigt (von ihm stammt das Zitat in der Überschrift).
Deine Gedanken von gestern haben dazu geführt, wie du heute bist. Wie du heute lebst.
Überlege dir also, wie du morgen – also in Zukunft sein möchtest. Wie möchtest du dich fühlen? Welche Vision von dir möchtest du leben? 
Wenn du dir darüber bewusst geworden bist, wie du morgen sein möchtest, schreib dir die Gedanken auf, die dir dabei helfen diese Zukunftsvision von dir Wirklichkeit werden zu lassen.
Wenn du heute das bist, was du gestern gedacht hast, kannst du heute das denken, was du in Zukunft sein möchtest. Es liegt an dir, an deinen Gedanken. 

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