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Der salutogenetische Ansatz konzentriert sich auf den individuellen Entwicklungs- und Erhaltungsprozess von Gesundheit.

Die Herkunft

Der Begriff der Salutogenese wurde vom Soziologen Aaron Antonovsky als Alternative zur Pathogenese entwickelt.

Gesundheit im Fokus 

Salutogenese soll erklären, wie Gesundheit entsteht, wie Menschen trotz Risiken gesund bleiben können und wie in der Praxis ihre Gesundheit gefördert werden kann.

Ein anderer Ansatz

Die herkömmliche Pathogenese setzt sich mit der Entstehung und den Prozessen von Erkrankungen auseinander. Die Salutogenese untersucht hingegen, was die Gesundheit erhält und fördert.

Das Kohärenzgefühl

Antonovsky stellt dieses Gefühl, auch  „Sinn für Kohärenz“ genannt, ins Zentrum seiner Antwort auf die Frage 
„Wie entsteht Gesundheit?“:

Salutgenese - eine Ergänzung und Alternative zur Pathogenese 

Die klassische Pathogenese beschäftigt sich mit der Entstehung von Krankheiten, auf ihre Ursachen und wie man sie bekämpft, bzw. vermeidet. So ist auch die klassische Krankheitsprävention ausgelegt: Als Suche nach Fehlern im Verhalten, um diese künftig zu vermeiden. 

Die Fragestellung der Salutogenese geht hingegen in exakt die andere Richtung: Welche attraktiven Möglichkeiten gibt es, um die Gesundheit zu erhalten? Statt eines Vermeidungsansatzes werden hier positiven Möglichkeiten, Chancen und Ideen gefördert. Sinngemäß kann man dies mit dem Begriff "Empowerment" gleichsetzen.

Selbstkompetenz ist von der Ausrichtung salutogenetisch: Es geht um das Entdecken der eigenen Potentiale, Fähigkeiten, Ressourcen und Möglichkeiten - anstatt sich wie in der Pathogenese auf Defizite und Vermeidungsziele zu fokussieren.
 

Gesundheit ist mehr als Abwesenheit von Krankheit 

Antonowsky versteht das Wechselspiel zwischen Gesundheit und Krankheit als kontinuierlichen Prozess, das heißt in jedem Menschen finden sich gesunde und kranke Anteile. Das heißt wir sind nie entweder krank oder gesund, sondern sowohl krank als auch gesund. 

Ein Schlüsselkonzept im Prozess zu mehr Gesundheit ist das sogenannte Kohärenzgefühl, das sich im Laufe des Lebens auf der Basis von Ressourcen entwickelt und aussagt, ob das eigene Leben als verstehbar, bewältigbar und sinnhaft erlebt wird. Je stärker das Kohärenzgefühl ausgeprägt ist, um so positiver der Gesundheitszustand. Die zentralen Punkte dabei sind:

  • Verstehensebene: Mein Leben ist stimmig. Auch Probleme und Belastungen, die sich ergeben, kann ich in einem größeren Zusammenhang sehen. 
  • Bewältigungsebene: Mein Leben stellt mir lösbare Aufgaben, für deren Bewältigung ich die nötigen Ressourcen habe.
  • Sinnebene: Es lohnt sich, wenn ich mich für meine Ziele und Projekte engagiere und Herausforderungen zu meistern

Ohne eine ausgeprägte Selbstkompetenz ist ein gutes Kohärenzgefühl nicht möglich. Daher ist Selbstkompetenz der wesentliche Faktor für die Erhaltung und Erlangung von Gesundheit.

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